Schokoladen-Espresso-Muffins für den perfekten Start

30 min prep 30 min cook 3 servings
Schokoladen-Espresso-Muffins für den perfekten Start
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Es war ein kühler Herbstmorgen, als ich zum ersten Mal die Idee zu diesen Schokoladen‑Espresso‑Muffins hatte. Ich stand in meiner kleinen Küche, das Fenster war beschlagen von dem leichten Nebel, der draußen über die Straße zog, und der Duft von frisch gemahlenem Kaffee schwebte bereits in der Luft. Während ich den ersten Schluck meines dampfenden Espressos nahm, fiel mir auf, wie die bittere Note des Kaffees perfekt mit der süßen, fast samtigen Schokolade harmonieren könnte – ein Traum, der in einem Muffin gefangen werden wollte. Ich begann zu rühren, zu messen und zu träumen, und plötzlich war die Idee nicht mehr nur ein Gedanke, sondern ein echtes Rezept, das ich unbedingt mit dir teilen möchte.

Stell dir vor, du öffnest die Ofentür und ein goldener Schimmer aus Schokolade und Kaffee strömt dir entgegen, während ein leichter, leicht rauchiger Duft deine Sinne umschmeichelt. Das Knacken der Muffin-Form, wenn du sie aus dem Ofen nimmst, klingt fast wie ein Versprechen: Jeder Biss wird dich mit einer Explosion aus dunkler Schokolade, samtigem Espresso und einer zarten, fast feuchten Textur überraschen. Dieses Frühstücks‑ oder Brunch‑Highlight ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein kleiner Moment der Ruhe in einem oft hektischen Alltag. Und das Beste: Du brauchst keine ausgefallenen Geräte, nur ein wenig Liebe und ein paar einfache Zutaten, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast.

Aber warte, bevor du die Schürze überziehst, gibt es ein geheimes Detail, das ich erst später entdeckt habe – ein kleiner Trick, der das Aroma noch intensiver macht und die Textur auf ein neues Level hebt. Ich habe das Rezept mehrfach verfeinert, jeden Schritt genau beobachtet und ein paar kleine Stolpersteine aus dem Weg geräumt, die ich dir gleich verraten werde. Du wirst sehen, dass das Geheimnis nicht in teuren Zutaten liegt, sondern in der Art, wie du sie kombinierst und bearbeitest. Und das ist erst der Anfang – es gibt noch viel mehr zu entdecken, von überraschenden Variationen bis hin zu cleveren Aufbewahrungstipps.

Hier kommt also das komplette Rezept – von der Auswahl der besten Kakaobohnen bis hin zum perfekten Aufwärmen am nächsten Morgen. Du wirst lernen, wie du jedes Detail meisterst, und ich verspreche dir, dass deine Familie und Freunde nach dem ersten Bissen um Nachschlag bitten werden. Also schnapp dir deine Schürze, fülle deine Tasse mit frischem Kaffee, und lass uns gemeinsam diesen köstlichen Start in den Tag kreieren. Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du diese Schokoladen‑Espresso‑Muffins zauberst – und vertrau mir, du wirst begeistert sein.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmackstiefe: Durch die Kombination von Kakaopulver und Espressopulver entsteht ein komplexes Aroma, das sowohl süß als auch leicht bitter ist. Diese Balance sorgt dafür, dass die Muffins nie zu süß wirken, sondern vielmehr ein vollmundiges Geschmackserlebnis bieten.
  • Feuchte Textur: Das Rapsöl und der abgekühlte Kaffee geben dem Teig eine feuchte, fast kuchenartige Konsistenz, die beim Backen in der Muffinform schön aufsteigt. Das Ergebnis ist ein saftiger Kern, der beim Reinbeißen leicht auseinanderfällt.
  • Einfache Zubereitung: Mit nur wenigen Schritten und gängigen Küchenutensilien ist das Rezept ideal für Anfänger und Profis gleichermaßen. Du brauchst keinen Mixer, nur eine Schüssel, einen Schneebesen und etwas Geduld.
  • Schnelle Zubereitungszeit: In nur 15 Minuten Vorbereitung und 30 Minuten Backzeit hast du ein warmes, aromatisches Frühstück auf dem Tisch. Perfekt für hektische Morgen, an denen du trotzdem etwas Besonderes bieten willst.
  • Vielseitigkeit: Die Basis lässt sich leicht anpassen – von zusätzlichen Nüssen bis zu frischen Beeren, du kannst das Rezept nach deinem Geschmack variieren. So bleibt das Gericht spannend, egal wie oft du es machst.
  • Qualitätszutaten: Durch die Verwendung von halbherben Schokoladenstückchen und hochwertigem Espressopulver wird das Endergebnis besonders intensiv. Die Wahl guter Zutaten macht den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Muffin und einem Gourmet‑Erlebnis.
  • Familienfreundlich: Der süße, aber nicht zu süße Geschmack spricht sowohl Kinder als auch Erwachsene an. Und das hübsche, dunkle Aussehen macht sie zu einem echten Hingucker auf dem Frühstückstisch.
  • Gesundheitsaspekt: Rapsöl liefert gesunde ungesättigte Fettsäuren, und der geringe Zuckeranteil sorgt dafür, dass die Muffins nicht zu kalorienreich sind. So kannst du dich ohne schlechtes Gewissen verwöhnen.
💡 Pro Tip: Wenn du den Espresso‑Geschmack noch intensiver willst, löse das Espressopulver in einem Esslöffel heißem Wasser auf, bevor du ihn zum Teig gibst – das erhöht die Aroma‑Extraktion erheblich.

🥗 Zutaten‑Aufschlüsselung

Die Basis: Mehl & Zucker

Das Allzweckmehl bildet das Rückgrat jedes Muffins, da es die Struktur hält und gleichzeitig genug Flexibilität für die Luftigkeit bietet. Achte darauf, das Mehl vor dem Mischen zu sieben, damit keine Klumpen entstehen und du eine gleichmäßige Textur bekommst. Wenn du das Mehl mit ein wenig Vollkornmehl mischst, bekommst du einen leicht nussigen Unterton, der wunderbar mit dem Espresso harmoniert.

Der braune Zucker liefert nicht nur Süße, sondern auch eine leichte Karamellnote, die die Bitterkeit des Kaffees ausbalanciert. Er hält die Muffins länger feucht, weil die feinen Melasse‑Partikel die Feuchtigkeit im Inneren einschließen. Für ein noch tieferes Aroma kannst du einen Teil des braunen Zuckers durch Kokoszucker ersetzen – das gibt eine subtile, tropische Süße.

Aromaten & Gewürze: Kakao & Espresso

Das Kakaopulver ist das Herzstück der Schokoladennote. Verwende ungesüßtes, hochwertiges Kakaopulver, das einen intensiven, fast leicht herben Geschmack hat – das sorgt für die perfekte Balance zum süßen Zucker. Wenn du ein besonders dunkles Ergebnis möchtest, kannst du einen Teil des Kakaos durch geschmolzene dunkle Schokolade ersetzen.

Das Espressopulver gibt den Muffins ihren unverwechselbaren Koffein‑Kick und ein tiefes, erdiges Aroma. Wichtig ist, ein frisches, fein gemahlenes Pulver zu wählen, das nicht zu alt ist, sonst verliert es seine Intensität. Ein kleiner Geheimtipp: Rühre das Pulver in etwas heißem Wasser auf, bevor du es zum Teig gibst – das löst die Aromen vollständig.

Die treibenden Kräfte: Backpulver, Backsoda & Salz

Das Backpulver sorgt für das Aufgehen des Muffinteigs, indem es beim Erhitzen Kohlendioxid freisetzt. In Kombination mit Backsoda (Natron) entsteht ein besonders fluffiges Ergebnis, weil das Natron die Säure des Kaffees neutralisiert und zusätzlich Auftrieb gibt. Achte darauf, beide exakt zu messen – zu viel Natron kann einen leicht seifigen Nachgeschmack erzeugen.

Salz ist ein unterschätzter Geschmacksverstärker, der die Süße hervorhebt und die Schokoladen‑ und Kaffeearomen zum Leuchten bringt. Nur eine halbe Teelöffel reicht aus, um den gesamten Geschmack zu intensivieren, ohne selbst wahrnehmbar zu sein. Wenn du ein wenig Meersalz über die fertigen Muffins streust, entsteht ein spannender Kontrast zwischen süß und salzig.

Feuchte Komponenten: Ei, Öl, Kaffee & Vanille

Ein einzelnes großes Ei bindet die Zutaten zusammen und sorgt für die nötige Struktur. Das Ei sollte Zimmertemperatur haben, damit es sich besser mit den anderen Flüssigkeiten verbindet. Wenn du das Ei vorher leicht verquirlst, entsteht ein gleichmäßigeres Ergebnis.

Das Rapsöl liefert gesunde Fettsäuren und hält die Muffins schön feucht, ohne den Geschmack zu überdecken. Im Gegensatz zu Butter hat Rapsöl einen neutralen Geschmack, sodass die Schokolade und der Espresso im Vordergrund stehen. Solltest du lieber Butter verwenden wollen, schmilz sie vorsichtig und kühle sie leicht ab, bevor du sie einrührst.

Der gebrühte Kaffee (abgekühlt) ist das flüssige Bindeglied, das den Espresso‑Geschmack tief in den Teig transportiert. Durch das Abkühlen vermeidest du, dass das Ei stockt, und die Muffins bleiben schön locker. Wenn du den Kaffee mit einem Schuss Milch verfeinerst, wird das Aroma noch runder.

Vanilleextrakt rundet das Geschmacksprofil ab, indem es süße, warme Noten hinzufügt, die das ganze Aroma zusammenhalten. Ein Teelöffel reicht völlig aus, um die anderen Aromen zu unterstützen, ohne zu dominieren. Achte darauf, reines Vanilleextrakt zu verwenden und nicht das künstliche Aroma, das oft zu bitter schmeckt.

Das i-Tüpfelchen: Schokoladenstückchen

Halbherbe Schokoladenstückchen sind das Highlight, das beim Backen schmilzt und kleine Schokoladenpools im Inneren bildet. Sie geben jedem Bissen eine knackige, schmelzende Überraschung, die das Mundgefühl besonders luxuriös macht. Wenn du es noch intensiver magst, kannst du ein paar gehackte Kakaonibs hinzufügen – das sorgt für zusätzlichen Crunch.

🧠 Did You Know? Kakaopulver enthält von Natur aus Antioxidantien, die nicht nur gut für das Herz sind, sondern auch den bitteren Geschmack ausbalancieren, wenn es mit Zucker kombiniert wird.

Mit diesen Zutaten hast du die perfekte Basis, um ein aromatisches, saftiges Muffin‑Erlebnis zu kreieren. Jeder Bestandteil hat seine eigene Aufgabe, und das Zusammenspiel erzeugt das unverwechselbare Ergebnis, das wir heute genießen werden. Jetzt, wo du deine Zutaten vorbereitet hast, geht es ans Eingemachte – und das ist der spaßige Teil, bei dem du deine Küche in ein kleines Café verwandelst.

Schokoladen-Espresso-Muffins für den perfekten Start

🍳 Schritt‑für‑Schritt Anleitung

  1. Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und lege ein Muffin‑Blech mit Papierförmchen aus. Während der Ofen aufheizt, kannst du die Form vorbereiten – das sorgt dafür, dass die Muffins später nicht an der Form kleben bleiben. Sobald die Temperatur erreicht ist, hör das leise Surren des Heizgeräts, das dir signalisiert, dass es Zeit zum Backen ist. Pro-Tipp: Lege die Förmchen nicht zu eng, damit die Muffins genug Platz zum Aufgehen haben.

  2. Siebe das Allzweckmehl, das Kakaopulver, das Backpulver, die Backsoda und das Salz in eine große Schüssel. Das Sieben verhindert Klumpen und sorgt für eine luftige Textur. Während du die trockenen Zutaten vermischst, kannst du die feinen Aromen des Kakaos bereits in der Luft spüren – ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommt. Jetzt kommt das erste Geheimnis: Füge das Espressopulver hinzu und rühre es gut ein, damit es gleichmäßig verteilt ist.

  3. 💡 Pro Tip: Wenn du das Kakaopulver zuerst mit dem Espresso mischst, entsteht ein tieferes, fast schokoladiges Aroma, das sich später im Muffin verteilt.
  4. In einer separaten Schüssel das Ei leicht verquirlen, dann das Rapsöl, den abgekühlten Kaffee und das Vanilleextrakt einrühren. Du wirst sehen, wie sich die Flüssigkeiten zu einer homogenen, leicht schaumigen Mischung verbinden – das ist das Zeichen, dass das Ei gut eingearbeitet ist. Gieße die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten und rühre vorsichtig, bis gerade alles verbunden ist. Wichtig: Nicht zu lange rühren, sonst werden die Muffins zäh.

  5. Jetzt kommen die halbherben Schokoladenstückchen: Hebe sie vorsichtig unter den Teig, sodass sie gleichmäßig verteilt sind, aber nicht komplett zerdrückt werden. Jeder Bissen sollte ein kleines Schokoladen‑Schmelz‑Herz enthalten. Wenn du möchtest, kannst du jetzt noch ein paar gehackte Nüsse oder Kakaonibs hinzufügen – das gibt zusätzlichen Crunch.

  6. ⚠️ Common Mistake: Zu starkes Rühren kann das Gluten im Mehl aktivieren und die Muffins hart machen. Rühre nur, bis die Zutaten gerade so vermischt sind.
  7. Verteile den Teig gleichmäßig in die vorbereiteten Muffinförmchen – etwa zu 2/3 füllen, damit sie beim Aufgehen nicht überlaufen. Du kannst einen Eisportionierer benutzen, um gleichmäßige Portionen zu erhalten – das sorgt für ein professionelles Aussehen. Während du die Förmchen füllst, riechst du bereits die süßen Noten von Schokolade und Kaffee, die sich vermischen.

  8. Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens und backe die Muffins für etwa 20‑25 Minuten. Beobachte die Oberfläche: Wenn sie goldbraun ist und ein leichter Duft von geröstetem Kaffee aufsteigt, bist du fast fertig. Setze einen Holzspieß in die Mitte eines Muffins – wenn er sauber herauskommt, sind sie fertig. Wenn du ein wenig mehr Feuchtigkeit möchtest, kannst du die Muffins nach dem Backen 5 Minuten im ausgeschalteten Ofen mit leicht geöffneter Tür ruhen lassen.

  9. Nimm die Muffins aus dem Ofen und lasse sie etwa 10 Minuten in der Form abkühlen. Danach kannst du sie vorsichtig aus den Förmchen lösen und auf ein Kuchengitter legen. Während sie abkühlen, entwickelt sich das Aroma weiter – ein süßer, leicht bitterer Duft, der dich zum sofortigen Probieren verleiten wird. Pro Tip: Wenn du die Muffins noch etwas glänzender haben möchtest, bestreiche sie leicht mit einem Zuckerguss aus Puderzucker und ein wenig Espresso.

  10. Jetzt ist es Zeit, zu genießen! Serviere die warmen Muffins mit einem Glas kaltem Milchkaffee oder einem Schuss Sahne, wenn du es besonders luxuriös magst. Die Kombination aus warmem Muffin und kühlem Getränk ist ein echter Genuss, der dich den ganzen Tag über begleitet. Und das Beste: Du kannst die Muffins auch gut vorbereiten und am nächsten Morgen einfach aufwärmen – sie schmecken fast genauso gut wie frisch aus dem Ofen.

Und das war's! Aber bevor du dich in den ersten Bissen verlierst, habe ich noch ein paar zusätzliche Tipps, die deine Muffins von gut zu absolut unvergesslich heben.

🔐 Experten‑Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du den Teig in die Muffinförmchen gibst, nimm einen kleinen Löffel und probiere ihn. Achte dabei besonders auf die Balance zwischen Süße und Bitterkeit. Wenn du das Gefühl hast, dass der Espresso noch zu schwach ist, füge einen halben Teelöffel extra Espressopulver hinzu – das gibt dir die Möglichkeit, das Aroma exakt nach deinem Geschmack zu justieren.

Warum Ruhezeit wichtiger ist, als du denkst

Nachdem du den Teig gemischt hast, lasse ihn für etwa 10 Minuten ruhen, bevor du ihn in die Formen füllst. In dieser kurzen Pause können das Mehl und das Natron die Flüssigkeit aufnehmen, wodurch die Muffins später noch fluffiger werden. Ich habe das selbst erlebt, als ich das Rezept das erste Mal ausprobierte – die Muffins waren nach dem Ruhen deutlich luftiger.

Das Gewürz‑Geheimnis, das Profis nicht verraten

Ein kleiner Schuss Zimt oder Kardamom kann das Aroma überraschend vertiefen, ohne den Grundgeschmack zu überlagern. Füge einfach ¼ Teelöffel gemahlenen Zimt zum trockenen Teil des Rezepts hinzu. Der warme, leicht süßliche Unterton ergänzt den Kaffee perfekt und gibt dem Muffin eine subtile, weihnachtliche Note – ideal für die kälteren Monate.

Das richtige Backen – nicht zu lange, nicht zu kurz

Jeder Ofen ist ein wenig anders, deshalb ist es wichtig, die Muffins im Auge zu behalten. Wenn du sie zu lange backst, werden sie trocken; zu kurz und das Innere bleibt feucht und kann sogar leicht roh sein. Setze deshalb nach 18 Minuten einen Zahnstocher ein – wenn er sauber herauskommt, sind sie fertig. Und das ist das Geheimnis, das ich erst vor kurzem entdeckt habe.

Der ultimative Aufbewahrungstrick

Wenn du die Muffins nicht sofort verzehrst, lagere sie in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur. So bleiben sie bis zu drei Tage frisch und saftig. Für längere Aufbewahrung kannst du sie einfrieren – lege sie dazu auf ein Backblech, bis sie fest sind, und packe sie dann in einen Gefrierbeutel. Beim Aufwärmen einen kurzen Moment im Ofen (ca. 5 Minuten bei 150 °C) reicht, um das frische Aroma zurückzubringen.

💡 Pro Tip: Wenn du die Muffins vor dem Servieren leicht mit etwas geschmolzener Butter bestreichst, entsteht eine glänzende, leicht knusprige Kruste, die das Mundgefühl noch verfeinert.

🌈 Leckere Variationen zum Ausprobieren

Eine meiner Lieblingssachen an diesem Rezept ist, wie vielseitig es ist. Hier sind ein paar Twists, die ich ausprobiert habe und die du lieben wirst:

Karamellisierte Nuss‑Explosion

Ersetze die Hälfte der Schokoladenstückchen durch grob gehackte, leicht geröstete Haselnüsse und füge einen Esslöffel Karamellsauce zum Teig hinzu. Die Nüsse geben einen knusprigen Biss, während das Karamell eine süße, leicht butterige Note einbringt. Das Ergebnis ist ein Muffin, der an ein elegantes Dessert aus einem feinen Café erinnert.

Beeren‑Frische

Mische frische Himbeeren oder Heidelbeeren unter den Teig, bevor du ihn in die Förmchen gibst. Die Säure der Beeren kontrastiert wunderbar mit der dunklen Schokolade und dem Espresso. Achte darauf, die Beeren leicht zu wälzen, damit sie nicht zu sehr zerdrücken und den Teig zu feucht machen.

Orangen‑Zeste‑Kick

Füge dem Teig die Schale einer Bio-Orange hinzu und ergänze einen Spritzer Orangenlikör. Die frische Zitrusnote hebt das Aroma des Kaffees hervor und gibt dem Muffin einen sommerlichen Twist. Serviere ihn mit einem Hauch Puderzucker für einen eleganten Look.

Protein‑Power

Ersetze einen Teil des Mehls durch Proteinpulver (z. B. Vanille‑ oder Schokoladen‑Protein) und füge ein paar gehackte Mandeln hinzu. So bekommst du einen nährstoffreichen Snack, der sich besonders nach dem Training gut eignet. Der Geschmack bleibt dank der Schokolade und des Espressos unverändert köstlich.

Doppelte Schokolade

Verwende statt halbherber Schokolade dunkle Schokoladenchips und füge einen Esslöffel Kakaonibs hinzu. Das Ergebnis ist ein intensiver Schokoladengeschmack mit einer zusätzlichen knusprigen Textur. Perfekt für echte Schokoladenliebhaber, die das gewisse Extra suchen.

📦 Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschranklagerung

Bewahre die abgekühlten Muffins in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Dort bleiben sie bis zu drei Tage frisch und behalten ihre feuchte Textur. Wenn du sie kalt genießt, empfiehlt es sich, sie kurz in der Mikrowelle zu erwärmen – das bringt das Aroma wieder zum Leben.

Einfrieren

Lege die Muffins zunächst auf ein Backblech und friere sie ein, bis sie fest sind (ca. 2 Stunden). Anschließend packst du sie in einen Gefrierbeutel oder eine wiederverschließbare Dose. So bleiben sie bis zu zwei Monate haltbar, ohne an Geschmack zu verlieren. Beim Aufwärmen im Ofen (150 °C, 5‑7 Minuten) erhalten sie ihre ursprüngliche Saftigkeit.

Aufwärmen

Der Trick, um die Muffins ohne Austrocknen aufzuwärmen, ist ein kleiner Schuss Wasser auf das Backblech zu geben, bevor du die Muffins für 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen schiebst. Das erzeugt Dampf, der die Kruste leicht aufweicht und das Innere wieder feucht macht. Alternativ funktioniert die Mikrowelle (10‑15 Sekunden) gut, wenn du es eilig hast.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst geschmolzene Butter einsetzen, aber sie verleiht dem Muffin einen etwas reichhaltigeren Geschmack und kann die Textur leicht verändern. Achte darauf, die Butter nicht zu heiß zu geben, damit das Ei nicht stockt. Wenn du Butter nutzt, empfehle ich, die Menge leicht zu reduzieren, da Butter mehr Fett enthält als Rapsöl.

In einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur bleiben sie etwa 2‑3 Tage frisch. Im Kühlschrank halten sie bis zu einer Woche, wenn sie gut verschlossen sind. Für längere Lagerung ist Einfrieren die beste Option – dort bleiben sie bis zu zwei Monate genießbar.

Absolut! Ersetze das Ei durch ein „Flax‑Egg“ (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen) und das Rapsöl durch ein pflanzliches Öl deiner Wahl. Achte darauf, dass die Schokoladenstückchen ebenfalls vegan sind. Der Geschmack bleibt nahezu unverändert, und du hast ein komplett veganes Frühstück.

Verwende stark gebrühten Espresso oder löse das Espressopulver in etwas heißem Wasser auf, bevor du es zum Teig gibst. Du kannst auch einen Schuss Espresso‑Sirup hinzufügen, um die Süße und das Aroma zu verstärken. Ein weiterer Trick ist, die Kaffeebohnen zu rösten, bevor du sie mahlst – das bringt noch mehr Tiefe.

Lasse die Muffins etwa 10 Minuten in der Form abkühlen, damit sie sich setzen können und nicht zerbrechen. Danach kannst du sie vorsichtig herauslösen. Wenn du sie zu früh herausnimmst, können sie noch zu weich sein und beim Herausnehmen zerfallen.

Ja, ein glutenfreies Mehlmix funktioniert gut, besonders wenn er einen Teil Kartoffel- oder Reismehl enthält, um die Textur zu verbessern. Du musst eventuell die Menge an Backpulver leicht erhöhen (ca. 1,5‑2 TL), da glutenfreie Mehle weniger Auftrieb bieten. Das Ergebnis bleibt saftig und aromatisch.

Füge einen Esslöffel Ahornsirup oder Honig zum Teig hinzu – das gibt zusätzliche Süße und ein leicht karamelliges Aroma. Alternativ kannst du die Oberfläche nach dem Backen mit einem leichten Zuckerguss aus Puderzucker und Espresso bestreichen. Beide Methoden erhöhen die Süße, ohne den Zuckergehalt stark zu erhöhen.

Ja, du kannst die trockenen Zutaten in der Küchenmaschine kurz pulsieren, um sie zu vermischen, und dann die feuchten Zutaten separat mischen. Anschließend alles zusammen kurz auf niedriger Stufe vermengen, bis gerade alles verbunden ist. Vermeide jedoch ein zu langes Mixen, da sonst die Muffins zäh werden können.
Schokoladen-Espresso-Muffins für den perfekten Start

Schokoladen-Espresso-Muffins für den perfekten Start

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Ofen auf 180 °C vorheizen und Muffin‑Blech mit Papierförmchen auslegen.
  2. Alle trockenen Zutaten (Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Backsoda, Salz, Espressopulver) in einer Schüssel sieben und gut vermischen.
  3. Ei, Rapsöl, abgekühlten Kaffee und Vanilleextrakt in einer separaten Schüssel verquirlen, bis eine homogene Flüssigkeit entsteht.
  4. Flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten geben und vorsichtig rühren, bis gerade alles verbunden ist.
  5. Halbherbe Schokoladenstückchen unterheben, dabei darauf achten, dass sie gleichmäßig verteilt bleiben.
  6. Teig zu 2/3 in die Muffinförmchen füllen.
  7. Muffins 20‑25 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und ein Zahnstocher sauber herauskommt.
  8. Muffins 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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